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UNTHA Systemlösung für einstufige Altholzaufbereitung

UNTHAs Systemlösung für die einstufige Altholzaufbereitung der UP Energiewerke GmbH in Dingolfing leistet einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Abfallstoffen und zum Schließen regionaler Stoffkreisläufe. Altholz der Kategorien A1 und A2 aus dem BMW Group Werk in Dingolfing wird mit dem 1-Wellen-Zerkleinerer XR2000RC verarbeitet, von Metallen befreit und anschließend thermisch verwertet. Die daraus gewonnene Prozesswärme wird wieder in das BMW Werk zurückgeführt.

Altholz
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Der Kunde

Über den Auftraggeber

Die UP Energiewerke GmbH ist ein Joint Venture der Bayernwerk Natur GmbH und den Stadtwerken Dingolfing − beide Partner sind jeweils zu 50 Prozent beteiligt. Die UP Energiewerke sind mit verschiedenen Projekten im Bereich der Erzeugung erneuerbarer Energien betraut. Eines dieser Projekte ist ein 15-MW-Altholz- und Biomasseheizwerk, das das BMW Group Werk Dingolfing mit Prozesswärme versorgt. Ziel ist es, regionale Stoffkreisläufe zu schließen und fossile Energieträger zu ersetzen.

Das Problem

Ausgangssituation

Im BMW Group Werk in Dingolfing fallen täglich große Mengen an Altholz an. Für dessen wirtschaftliche Aufbereitung und thermische Verwertung suchte die UP Energiewerke GmbH, deren Heizwerk sich in unmittelbarer Nähe befindet, eine leistungsfähige und zuverlässige Lösung, die neben einem Zerkleinerer, Fördertechnik und Lagerstätten auch eine Verbrennungsanlage umfasst.

Die eta Energieberatung GmbH übernahm die konzeptionelle Auslegung und technische Beratung und empfahl schließlich UNTHA als Generalanbieter für die Zerkleinerungslösung inklusive Fördertechnik, Metallabscheidung und Brandschutzsystem.

ANFORDERUNGEN

  • Hohe Energieeffizienz
  • Definierte Endfraktion gemäß P63
  • Geringe Lärm- und Staubemissionen
  • Langsamlaufender Antrieb

Die Lösung

Warum ein UNTHA Schredder?

UNTHA lieferte schließlich eine schlüsselfertige Systemlösung, deren Herzstück ein XR2000 mit RC-Schneidsystem ist. Der 1-Wellen-Zerkleinerer sorgt für eine effiziente und zuverlässige Zerkleinerung des Altholzes. Fremdstoffewie Nägel und Schrauben stellen für das robuste Schneidsystem kein Problem dar. Zudem gewährleistet die spezielle Zahnform einen aggressiven Materialeinzug, wodurch die Maschine ohne Nachdrückschieber betrieben werden kann. Durch die optimale Zusammenarbeit des Schneidsystems mit dem 70-mm-Lochsieb werden in diesem einstufigen Aufbereitungsprozess rund 6−7 t/h Altholz zerkleinert. Ziel ist eine Ausgangsfraktion gemäß P63, die eine optimale thermische Verwertung und eine effiziente Wärmeenergiegewinnung ermöglicht. Das zerkleinerte Altholz wird anschließend über ein geschlossenes Austragsförderband einem Magnetabscheider zugeführt, der FE-Metalle abscheidet und so für ein reines Heizmaterial sorgt. Danach gelangt das homogene Material über ein weiteres Förderband durch einen brandschutztechnisch gesicherten Wanddurchbruch in den Außenbereich. Dort stehen drei individuell befüllbare Bunker zur Verfügung, aus denen der 3-MW-Altholzkessel beschickt wird.

Zur Reduktion von Staubemissionen wurde der Trichter des XR mit einer Wasserbedüsung ausgestattet. Ergänzend kommt ein automatisches Brandschutzsystem zum Einsatz: Sensoren am Austragsförderband und im Bereich des Trichters erkennen Funken und Hitzeentwicklung und lösen bei Bedarf einen Wasserstrahl aus, um eine Brandentstehung frühzeitig zu verhindern.

Ein weiterer Bestandteil dieser Systemlösung ist der Schaltschrank- bzw. Technikraum, in dem alle relevanten Komponenten für die Steuerung des Zerkleinerers, der Fördertechnik sowie der Kühlung installiert sind. Dank der vollständigen Vormontage muss der Container vor Ort nur noch aufgestellt und angeschlossen werden – die Inbetriebnahme wird dadurch erheblich vereinfacht.

UNTHA hat für uns die Planung dieser schlüsselfertigen Komplettlösung übernommen. Dabei wurden alle Komponenten perfekt an unsere Anforderungen angepasst und optimal aufeinander abgestimmt. Die Zusammenarbeit war sehr positiv und geprägt von Flexibilität und Professionalität. Wir können UNTHA uneingeschränkt weiterempfehlen.

Stefan Hoppe

Abteilungsleiter Fernwärme und Betriebsleiter Heizwerk Industriestraße

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