Wo gehobelt wird, fallen Späne

Kuchl, 23.03.2015

Im holzbe- und -verarbeitenden Gewerbe ist der Gedanke einer Kreislaufwirtschaft, einschließlich Wiederverwertung, schon sehr lange im Produktionsprozess verankert. Holzabfälle sind ein wichtiger Sekundärstoff. Sie lassen sich sowohl energetisch als auch stofflich sehr gut verwerten.

Die Tischlerei Alfred Feuerstein GmbH & Co KG in Bludenz ist einer der wenigen Vorarlberger Betriebe, die das Tischlerhandwerk vom Fenster- und Türenbau bis über den Küchen- und Möbelbau komplett bedienen. In allen Sparten wird individuell und bedürfnisgerecht produziert. Bei so viel Leistung und Kreativität fällt natürlich auch allerhand „Abfall“ an. Die Entsorgung von Massivholz, Spanplatten, Furnieren, MDF-Platten, Paletten und Hartholzbestandteilen ruft maschinelle Lösungen auf den Plan, die sowohl von ökonomischem als auch ökologischem Nutzen sind. Auf Empfehlung der Hopfner Maschinen GmbH, spezialisiert auf die Inbetriebnahme und Servicierung von Holzbearbeitungsmaschinen, kam in diesem Fall nur eine Holzzerkleinerungslösung der Firma UNTHA shredding technology in Frage.

Das Einsatzprofil

Die Zerkleinerung von Hartholz / Weichholz / Spanplatten / MDF

Abmessungen (L x B x H): ≤500 mm x 300 mm x 300 mm

Feuchtigkeitsgehalt: ≤15 %

Beschickung: mit bauseitigem Radlader (Schaufelbreite ca. 2.000 mm)

Ausgangsmaterial: Größe ca. 30 mm, geringer Prozentsatz an Überlängen möglich

Die Maschine ist täglich zwischen sechs und acht Stunden im Einsatz. Ein spezieller Sondertrichter ermöglicht die Beschickung der Maschine durch den vorhandenen Radlader.

Der Abtransport des Materials erfolgt mittels Förderschnecke und Magnetabscheideband.

Dieses gibt Nägeln, Schrauben und anderen metallischen Teilen keine Chance und sorgt für eine wirkungsvolle Abscheidung dieser Teile. Die Firma Feuerstein erhält somit ein FE-freies Endgranulat.

Die Vorzüge des UNTHA LR1000 Holzzerkleinerers

„Wir verlassen uns bereits seit Jahrzehnten auf die Empfehlungen der Firma Hopfner, wenn es um die Auswahl unserer Maschinen geht. Und damit sind wir immer gut gefahren“, betont Thomas Feuerstein auf die Frage, warum die Wahl gerade auf die Zerkleinerungslösung LR1000 von UNTHA gefallen sei.

Zuverlässigkeit, Leistungsstärke und hohe Sicherheitsstandards seien die Grundvoraussetzungen. „Ein einfacher Messerwechsel, ein rascher Austausch der Messerhalter im Falle einer Beschädigung durch Störstoffe und die effiziente Zerkleinerung von verschiedensten Hölzern sprechen eindeutig für den LR1000. Das homogene Endgranulat eignet sich hervorragend zum Heizen. Damit können wir unseren Energiebedarf wunderbar abdecken“, fügt Herr Feuerstein ergänzend hinzu.

Der Umgang mit Mitarbeitern und Ressourcen in der Tischlerei Feuerstein ist wertschätzend und respektvoll. Nicht umsonst wurde das Unternehmen mehrfach als „familienfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet. Und die Auswahl der Maschinen scheint ebenfalls dieser Prämisse zu unterliegen.


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